Skolelinux in Rheinlandpfalz

7. August 2009

Im Rahmen des Projektes “Medienkompetenz macht Schule” setzt das Bundesland Rheinlandpfalz auf Open Source. Dabei kommt das kostenlose, auf  Debian basierende Skolelinux, dessen Wurzeln in Norwegen angesiedelt sind,  sowohl als  Server- als auch als Desktop-System zum Einsatz.  280 Projektschulen – 317 hatten sich beworben – sind 2009 hizugekommen (Start 2007 mit 10 Modellschulen, 2008 wurden 40 Projektschulen einbezogen). Das aktuelle Konjunkturpaket des Bundes ermöglichte diese hohe Zahl anProjektschulen in diesem Jahr, da die dafür allein vorgesehenen Hauhaltsmittel des Landes von € 2,5  Millionen um € 10 Millionen des Bundes erhöht werden konnten. Laptops und interaktive Wandtafeln gehören überwiegend zu den Hardwareanschaffungen, die Schulen aus den Fördermitteln von in der Regel € 40.000 je Schule tätigen können.

Mit der Installation und Betreuung von Skolelinux auf den Schulservern ist die auch international tätige, in Mönchengladbach ansässige und auf Open Source Projekte spezialisierte Firma credativ GmbH beauftragt. Die Software-Installation und -Wartung des Desktops erfolgt weitestgehend automatisiert und ermöglicht damit eine leichte und zeitsparende Aktualisierung und Administration des Systems.

Grsync

7. August 2009

Wer sich bisher gescheut hat, das mächtige rsync als Backup-Programm einzusetzen, weil die Bedienung über die Konsole erfolgt, hat nun die grafische Oberfläche mit Grsync bekommen. Zwar sind damit nicht alle Funktionen von rsync nutzbar (es fehlt z.B. die Möglichkeit, mehrere bestimmte Dateien eines Ordners zu sichern), aber die meisten Optionen stehen zur Verfügung.

Abgesehen von der Linux- Version läuft Grsync auch auf Mac OS X und Windows (auch Windows 7).

OpenOffice.org 3.1

7. August 2009

Seit Mai 2009 steht die Version 3.1 zur Verfügung und hat damit gegenüber der Version 3.0 aus dem Oktober 2008 ( “Versionssprung” von der zuletzt verfügbaren Ausgabe 2.4.2) weitere Verbesserungen erfahren. Diese beruhen maßgeblich auf den Rückmeldungen der Benutzer, wie es in der anläßlich der neuen Version herausgegebenen Pressemitteilung heißt. Um den direkten Kontakt zwischen Benutzern und Entwicklern zu erleichtern, ist eine neue Funktion aufgenommen worden, mit der die Benutzer automatisch Rückmeldungen an die Entwickler senden können.

Der Download der kostenlosen Office-Software, die es auch wieder in der PrOOo-Box- und OpenOffice.org Portable-Variante gibt, sollte – als deutsche Ausgabe – von http://de.openoffice.org heruntergeladen werden. Für die über 80 vorhandenen Localisierungen gibt es ebenfalls entsprechende Downloadseiten.

OpenOffice 2.41

10. Juni 2008

Die Version 2.4 von OpenOffice hat ein Update erfahren, das unter http://de.openoffice.org/ heruntergeladen werden kann. Dort sind auch die PrOOo-Box Version mit zahlreichen Vorlagen und die Beta der Version 3.0 erhältlich. Die endgültige Version 3.0 – wie die Vor-Versionen für viele Betriebssysteme (Linux, Mac OS X, Sparc, verschiedene Windows-Versionen) und in zahlreichen Sprachen kostenlos herunterladbar – soll im September 2008 erscheinen.

OpenOffice.org besteht als Office Suite aus der Textverarbeitung Writer, dem Formeleditor Math, der Tabellenkalkulation Calc, dem Zeichenprogramm Draw, dem Präsentationsprogramm Impress sowie der Datenbank Base.

Linux und Open-Source in schweizer Schulen

10. Juni 2008

Heise online berichtet am 04.04.2008: Auf den rund 9.000 PCs der Schulen im Kanton Genf soll ab September dieses Jahres nur noch Open-Source-Software eingesetzt werden, berichtet die Genfer Zeitung “Tribune de Genève”. Durch den Einsatz von Ubuntu Linux, OpenOffice und weiterer freier Anwendungen wie Gimp verspricht sich die Verwaltung nicht nur geringere Kosten, sondern auch direkte Vorteile für die Schüler. So würden die freien Programme zu einer “Demokratisierung des Wissens und dem Erwerb von produktunabhängigen Kompetenzen” beitragen, erklärte ein Mitarbeiter der zuständigen Behörde. Außerdem böten sie den Vorteil, dass die Schüler zu Hause mit der gleichen Software wie in der Schule arbeiten könnten, ohne dass dafür Kosten anfallen.

Linux-PC für € 199

20. Februar 2008

Die Frima Brunnen-IT bietet einen PC mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis unter http://www.one.de/shop/ im Versand an. Neben Tastatur, optischer Maus und vor-installiertem Ubuntu Linux weist der Rechner noch folgende Ausstattung auf:

- AMD Sempron™ 3400+ 64 Bit Prozessor AM2
- 1024MB DDR2 Speicher PC667
- 80GB Festplatte SATA
- 18x DVD Double Layer Brenner
- bis zu 64MB Shared Memory OnBoard
- Foxconn K8M890M2MB-RS2H Mainboard

Microsoft überlegt: Wurm statt Windows-Update

20. Februar 2008

Wie heise online am 20.02.2008 meldet, seien Entwickler bei Microsoft dabei, neue Wege zu erforschen, Software- und/oder Betriebssystem-Updates über das Internet mit Hilfe “intelligenter” Würmer zu verbreiten. Es entlaste die Server und die Systeme werden “automatisch” recht kurzfristig auf den neuesten Stand gebracht. Andere Stimmen warnen, dass die Entscheidungsfreiheit des Anwenders beeinträchtigt werde und es nur ein Ersatz für die schlechte Software Distribution Microsofts sei. Nachzulesen unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/103788.

Landkreis Friesland: Umstellung weitgehend abgeschlossen

20. September 2007

In diesem Jahr hat der im Nordwesten Niedersachsens gelegene Landkreis Friesland die im Jahre 2004 getroffene Entscheidung, die eigene IT-Infrastruktur auf quelloffene Software zu migrieren, erfolgreich umgesetzt. Das Einsparen von jährlich mehr als € 40.000 allein an Lizenzkosten gehört mit zu den positiven Effekten. Linux als Betriebssystem für Server und Desktop, das Büropaket OpenOffice, der Organizer Kontact, die Projektplanungssoftware Ganttprojekt sowie Firefox gehören u.a. zu den Open-Source-Anwendungen. Über Samba sind die für spezielle Programme noch verbliebenen Windows-Arbeitsplätze an die Linux-Server angebunden.

OpenOffice 2.3

20. September 2007

Die am 17.09.2007 veröffentlichte Version bringt neben kosmetischen Korrekturen ein neues Chart-Modul, einen erweiterten Diagramm-Assistenten sowie einen überarbeiteten Report-Designer mit. Die deutsche Ausgabe steht (kostenlos) für Linux und Windows zum Herunterladen zur Verfügung. An der nativen Mac-Ausführung werde noch gearbeitet. So der Bericht auf Heise online vom Tage der Veröffentlichung.

Das von OpenOffice genutzte odf-Format (open document format) ist nachwievor das einzige Text-Format, das zum weltweiten ISO-Standard erklärt worden ist (seit Dezember 2006). Microsoft bemüht sich mit dem doc-Nachfolge-Format OpenXML ebenfalls um den ISO-Standard. Während einige Staaten dem zugestimmt haben (u.a. Deutschland), lehnen andere (u.a. Frankreich) dieses Ansinnen ab. Schweden hat kürzlich seine Zustimmung zurückgezogen, nachdem bekannt wurde, dass einige, für das Zustimmungsverfahren zuständige Gremiumsmitglieder von Microsoft bestochen worden waren. Google hat sich ebenfalls gegen OpenXML und für ODF entschieden und ODF in seine Online-Anwendungen Docs und Spreadsheets integriert.

Linux auf dem Desktop

18. September 2007

Während Linux als Betriebssystem für Server etabliert ist, findet es auch auf dem Schreibtisch des Anwenders immer mehr Freunde. Nicht nur in der Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen sondern auch bei Privat-Personen.

Wegen der sich häufenden Anfragen an vorinstalliertem Linux bieten auch große PC-Hersteller verstärkt neue Modelle mit dem quelloffenen Betriebssytem an. Der Hersteller Dell hat seiner Entscheidung zudem eine ausführliche Kundenbefragung zugrundegelegt.